Die internationale Entwicklung macht Mut: In Österreich steht die Einführung eines eigenständigen Fachs «Informatik und künstliche Intelligenz» in der gymnasialen Oberstufe kurz bevor. Gleichzeitig integriert Dänemark Informatik in den Lehrplan von 51 Pilotschulen mit insgesamt 280 Klassen. Entsprechend durfte der STIU mit Andreas Bollin, Roderick Bloem und Michael Caspersen Persönlichkeiten begrüssen und auszeichnen, die diese Entwicklungen massgeblich mitgestalten und die Informatikdidaktik international prägen.

Gleichzeitig wird die Bedeutung von Informatikkompetenzen zunehmend hinterfragt. Angesichts leistungsfähiger KI-Systeme wird vereinzelt die Frage gestellt, ob beispielsweise Programmieren überhaupt noch gelernt werden müsse. Der STIU setzte hier einen bewussten Gegenpunkt: Informatikunterricht vermittelt weit mehr als die Anwendung von Technologien. Er fördert grundlegende Kompetenzen wie kritisches Denken, Problemlösefähigkeit und das Verständnis digitaler Systeme – Fähigkeiten, die gerade im Zeitalter von künstlicher Intelligenz an Bedeutung gewinnen.

Auch 2026 bot der STIU Informatiklehrpersonen und weiteren Interessierten ein vielfältiges Programm mit praxisnahen Impulsen, aktuellen Forschungserkenntnissen und zahlreichen Anregungen für den Unterricht von morgen.

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